Staatsminister Bernd Neumann hat am Donnerstag die Klosteranlage in Clarholz besichtigt. Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien besucht derzeit Kulturstätten in Ostwestfalen-Lippe. Auf dem Programm stand neben dem Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde Herzebrock-Clarholz ein Rundgang durch das 1133 gegründete Prämonstratenserkloster, den Klostergarten und die Stiftskirche. Die fachkundige Führung übernahm Gottfried Pavenstädt-Westhoff, der Vorsitzende des Freundeskreises der Probstei Clarholz.
Beim Eintrag in das Goldene Buch der Gemeinde Herzebrock-Clarholz im Kapitelsaal (v.l.): CDU-Kreisvorsitzender Ralph Brinkhaus MdB, Landtagskandidatin Ursula Doppmeier, Staatsminister Bernd Neumann und Bürgermeister Jürgen Lohmann.Begleitet wurde Neumann bei seiner Besichtigung von der Landtagskandidatin Ursula Doppmeier, Maximilian Erbprinz zu Bentheim-Tecklenburg, dem Kanzleichef des Fürstenhauses Bentheim-Tecklenburg, Albrecht Wrede, dem CDU-Kreisvorsitzenden Ralph Brinkhaus, Landrat Sven-Georg Adenauer, Bürgermeister Jürgen Lohmann sowie der CDU-Vorsitzenden von Herzebrock-Clarholz, Maria Brameyer.
Besonders beeindruckt zeigte sich Neumann vom kulturellen Reichtum der 1175 fertig gestellten Stiftskirche. Pavenstädt erläuterte, dass es die wirtschaftlich gute Lage des Klosters in den Jahren 1320 bis 1330 Uhr erlaubt hat, die ursprünglich romanische Basilika zur gotischen Hallenkirche umzubauen. Unter anderem besitzt die Kirche bei einer Renovierung freigelegte Deckenmalereien, die die Sünden und Tugenden darstellen. Diese Art Deckenmalereien kommen außer in der Klosterkirche Clarholz nur noch an zwei anderen Orten in der Welt vor: im Lübecker Dom und in einer Kirche im schwedischen Gotland.