Die CDU-Kreistagsfraktion hat für die nächste Sitzung des Jugendhilfeausschusses mehrere Anfragen an die Kreisverwaltung gerichtet. Darin geht es um die Struktur und die Situation der Jugendämter im Kreis Gütersloh. Die Anfragen betreffen mögliche Verbundlösungen für die Kommunen, die keine eigenen Jugendämter betreiben können. Wie stehen zum Beispiel die Chancen für eine Gesetzesänderung, die kleinen Kommunen eine Verbundlösung erlaubt?
„Nachdem sich bereits Verl aus dem Verbund des Kreisjugendamtes gelöst hat, nimmt die Tendenz zu eigenständigen Jugendämtern in den Kommunen im Kreis Gütersloh zu“, erklärt Dr. Heinrich Josef Sökeland, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion. „In Nordrhein-Westfalen können Kommunen unter 20.000 Einwohnern jedoch keine eigenständigen Jugendämter errichten. Um für ein verbleibendes Rumpf-Kreisjugendamt und die Jugendhilfe in den kleinen Städten und Gemeinden des Kreises eine Lösung zu finden, bitten wir die Verwaltung, Auskunft über die Möglichkeiten von Verbundlösungen, eine mögliche Gesetzesänderung sowie die Einrichtung eines runden Tisches im Kreis Gütersloh zu geben.
Gefragt wird auch nach den Angeboten der Jugendhilfe im Kreis Gütersloh. Welche Angebote der Jugendhilfe gibt es und wie sind sie organisiert? Darüber hinaus interessiert die CDU-Politiker, wie die Erfolgs- und Qualitätsüberprüfung der Angebote organisiert ist. Im Fragenkatalog ist ebenfalls die Qualitäts- und Erfolgsanalyse des Trägerverbundes enthalten. Gefragt wird nach etwaigen Alternativen zum derzeitigen Trägerverbund und nach der Kostenstruktur bei anderen Trägern.