Auf Einladung des CDU-Bundestagskandidaten Ralph Brinkhaus war Ursula Heinen MdB, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, nach Peckeloh gekommen.
Im Gespräch mit Wiltmann-Geschäftsführer André Behrmann und Marketingleiter Friedrich-Wilhelm Schumacher ging es vor allem um Kennzeichnungspflichten auf Lebensmittel-Verpackungen. Die Bemerkung, irgendwann werde es zur Salami Beipackzettel geben, war zwar scherzhaft gemeint, aber einige Anliegen gaben die Praktiker den Politikern gerne mit.
CDU-Delegation zu Gast bei Firma Wiltmann in Versmold-PeckelohInsbesondere sprachen sie sich gegen die so genannte Ampel aus, bei der Nährwerte mit einem grünen, gelben oder roten Punkt gekennzeichnet werden. Ursula Heinen bestätigte, dass die Ampel in der Praxis problematisch sei: „Geht man nach der Ampel, erscheint Coca Cola light gesünder als Apfelschorle - das ist irreführend.“ Sie erläuterte, dass man derzeit versuche, eine europäische Lösung herbeizuführen. Zwar werden die Verhandlungen noch andauern, sie gehe aber davon aus, dass es nicht auf die Ampel, sondern auf fünf bis sechs obligatorische Kennzeichnungen hinauslaufen würde. Sie würde das begrüßen, da die CDU dafür stehe, den Verbraucher nicht zu bevormunden, sondern ihm möglichst viele Informationen an die Hand zu geben. Dann kann er die Entscheidung selber treffen. Entscheidend sei schließlich die Ausgewogenheit der Ernährung und ausreichende Bewegung – dann schade auch der Verzehr eines Produktes mit höherem Fettgehalt nicht.
Im Anschluss an das Gespräch besichtigte die Delegation die gläserne Produktion. Ursula Heinen zeigte sich beeindruckt – in einem Fleisch verarbeitenden Betrieb dieser Größe sei sie noch nicht gewesen. Ralph Brinkhaus wies auf die allgemein große Bedeutung der mittelständischen Ernährungswirtschaft im Kreis Gütersloh hin. Glücklicherweise sei diese bislang von der Wirtschaftskrise überwiegend verschont geblieben.
Bildunterschrift: Wurden von André Behrmann (3. v.r.) und Friedrich-Wilhelm Schumacher (2. v.l.) durch die gläserne Produktion geführt (v.l.): CDU-Stadtverbandsvorsitzende Gerhild Richter, Ursula Heinen MdB, CDU-Kreisvorsitzender und Bundestagskandidat Ralph Brinkhaus, Ursula Doppmeier MdL, CDU-Bürgermeisterkandidatin Gabriele Branscheid und CDU-Fraktionsvorsitzender Ulrich Wesolowski.