Karl-Josef Laumann und Hendrik Schaefer gemeinsam in Halle und Steinhagen unterwegs

Besuch der Wertkreis-Behindertenwerkstatt und der Landschmiede Hanneforth

Karl-Josef Laumann, der Fraktionsvorsitzende der CDU im nordrhein-westfälischen Landtag und frühere NRW-Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, hat gemeinsam mit Landtagskandidat Hendrik Schaefer die Stadt Halle und die Gemeinde Steinhagen besucht. Erster Anlaufpunkt war die Behindertenwerkstatt des Wertkreises Gütersloh in Halle. Geführt von Wertkreis-Geschäftsführer Martin Henke bekamen die beiden Politiker Einblicke in die Arbeitsbereiche Montage und Verpackung, Metallverarbeitung und Recycling.
Spezialitäten aus Ostwestfalen für den Gast aus dem Münsterland: Hendrik Schaefer (r.) dankt Karl-Josef Laumann für den Besuch.Spezialitäten aus Ostwestfalen für den Gast aus dem Münsterland: Hendrik Schaefer (r.) dankt Karl-Josef Laumann für den Besuch.
„Unser größter Arbeitgeber ist die Firma Hörmann“, erklärte Werkstattleiter Michael Plog. „143 Menschen mit Behinderung sind derzeit an diesem Standort gemeinsam mit 28 nicht-behinderten Kollegen tätig. Auch bei uns müssen Qualität und Preise stimmen, damit wir wettbewerbsfähig sind. “ Die Haller Werkstatt beliefert nicht nur deutsche Firmen, sondern auch die Hörmann-Tochtergesellschaften in Frankreich, Spanien und Großbritannien.
 
In einem anschließenden Gespräch mit der Werkstattleitung und dem Personalrat lobte Hendrik Schaefer die Möglichkeit für behinderte Menschen, hier einer sinnvollen wirtschaftlichen Tätigkeit nachgehen zu können. Außerdem betonte er das offensichtlich sehr gute Betriebsklima. Karl-Josef Laumann sagte, Inklusion werde immer ein Stück ein Spagat bleiben: Zwischen der Sicherheit für Menschen mit Behinderung, die besondere Einrichtungen erfordert und der Möglichkeit der Integration.
 
Anschließend ging es nach Steinhagen, wo der Besuch des Schmiedeunternehmens Haneforth auf dem Programm stand. Das Unternehmen, das derzeit 45 Mitarbeiter beschäftigt, betätigt sich vor allem als Zulieferer für Claas-Landmaschinen. Geleitet wird das Unternehmen seit 1995 von den Brüdern Harald und Hans-Werner Hanneforth. Im Beisein des stellvertretenden Bürgermeisters Gerhard Goldbecker (CDU) erklärten die beiden Geschäftsführer, vor allem die Ausbildungsfähigkeit der Lehrlinge mache ihnen Sorgen. Laumann betonte, besonders Auszubildende als Landmaschinenschlosser seien schwer zu bekommen, da diese vor allem aus dem stark zurückgehenden bäuerlichen Bereich kommen.
 
Hendrik Schaefer betonte seinen Willen, sich als möglicher Landespolitiker vor allen Dingen für die Interessen des ländlichen Raumes einzusetzen: „Eine gute Infrastruktur und schneller Datenaustausch sind auf dem Land unverzichtbar“, so Schaefer. „Zur Infrastruktur gehört auch eine gute ärztliche Versorgung. Ich ich werde mich daher für eine medizinische Fakultät an der Universität Bielefeld stark machen“, so der Landtagskandidat.