Kaup zieht’s nach Berlin

Kreis Gütersloh. Ludger Kaup, Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes, will Nachfolger von Hubert Deittert im Deutschen Bundestag werden. Das teilte er gestern während einer Pressekonferenz im Konrad-Adenauer-Haus mit.

Kaup: "Ich bin in den letzten Tagen von vielen Parteifreunden angesprochen worden, ob ich für eine Kandidatur zur Verfügung stehe. Ich habe mich hierfür intensiv mit meiner Familie beraten und bin nach reiflicher Überlegung zu dem Entschluss gekommen, mich für die Bundestagskandidatur zu bewerben. Ich habe dies auch bereits dem Kreisvorstand mitgeteilt."

Auf sein Alter hin angesprochen, Kaup ist vor wenigen Tagen 59 Jahre alt geworden, teilte Kaup mit, dass er keineswegs daran denke mit 60 oder 65 Jahren seinen Lebensabend zu genießen und auf Reisen zu gehen. Der CDU-Kreisvorsitzende: "Ich habe Spaß an meiner Arbeit, egal ob das auf die Politik oder meinen Beruf gemünzt ist. Mein Wunsch ist es, so lange zu arbeiten wie ich kann."

Kaup rechnet fest damit, dass er nicht der einzige Bewerber für die Kandidatur bleiben wird: "Es ist ein Gewinn für die Partei, wenn es mehr als einen Bewerber gibt." Bislang lägen allerdings noch keine Absichtserklärungen von anderen potentiellen Bewerbern vor. Bis zum 6. August habe jetzt jeder Gelegenheit, sich zu bewerben. Das sei ein offener und fairer Weg, um einen Kandidaten für Berlin zu finden. Kaup: "Es wird nicht leicht, in Hubert Deitterts Fußstapfen zu treten."

Neben Kaup gelten Michael Brinkmeier (MdL) und Rietbergs Bürgermeister André Kuper als mögliche weitere Kandidaten. Günter Kozlowski, der ebenfalls im Gespräch war, hat bereits klar gestellt, dass er sich nicht bewerben werde.

Der Kreisvorsitzende der Christdemokraten erschien gestern übrigens allein zu der Pressekonferenz. Eigentlich wollte Hubert Kleinemeier noch daran teilnehmen. Der Kreisgeschäftsführer der CDU war in gleicher Mission allerdings in Berlin unterwegs.

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