Der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Ralph Brinkhaus hat sich für den Erhalt der TWE-Strecke ausgesprochen: „Ich nehme dieses Thema sehr ernst, denn es ist mir wichtig, negative Folgen für die Region abzuwenden.“ Bereits im vergangenen Monat habe er dazu in Berlin Gespräche aufgenommen.

Brinkhaus sieht bei der jetzt aufgekommenen Diskussion um den Erhalt der Strecke aber zunächst den Betreiber in der Pflicht: Cap-train, hinter denen SNCF - also der französische Staat - steht müsse sich zunächst einmal selbst um eine bessere Auslastung der Strecke mit Gütertransporten bemühen. Brinkhaus: "Dazu gibt es nach der Wirtschaftskrise auch alle Perspektiven". Es sei – vor allem aus ökologischen Gründen - ausdrücklicher Wunsch der CDU, dass mehr Güter auf der Schiene transportiert werden.

Staatssekretär Günter Kozlowski aus dem NRW-Verkehrsministerium und Vertreter der Industrie- und Handelskammer Bielefeld haben in Gesprächen bestätigt, dass die Strecke eine wichtige Funktion im nordrhein-westfälischen Gesamtnetz hat. Das müsse auch dem Betreiber verdeutlicht werden. Das Land, die IHK und wichtige Unternehmen der Region arbeiten daran, Gütersloh wieder an die große Güterdrehscheibe des weltweit größten Binnenhafens Duisburg anzubinden. "Dies wird“, so Ralph Brinkhaus, „die mittelfristigen Perspektiven für den Güterschienenverkehr in unserer Region deutlich verbessern. Davon sollte auch Cap-train als Betreiber der TWE-Strecke profitieren."

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