Ralph Brinkhaus bittet Philipp Mißfelder und Erika Steinbach um Unterstützung für syrisch-orthodoxes Kloster Mor Gabriel

Ralph Brinkhaus überreicht den Appell des Rechtsanwalts von Kloster Mor Gabriel an Erika Steinbach und Philipp Mißfelder.
Ralph Brinkhaus überreicht den Appell des Rechtsanwalts von Kloster Mor Gabriel an Erika Steinbach und Philipp Mißfelder.
Die im Kreis Gütersloh lebenden syrisch-orthodoxen Christen sind in großer Sorge über die Zukunft des syrisch-orthodoxen Klosters Mor Gabriel im Südosten der Türkei, der Region Tur Abdin. Der Dachverband der Entwicklungsvereine Tur Abdin (DETA) mit Sitz in Gütersloh und Vertreter der heimischen syrisch-orthodoxen Gemeinden haben sich jetzt mit der Bitte um Unterstützung an den direkt gewählten CDU-Bundestagsabgeordneten Ralph Brinkhaus gewandt.

Das Kloster ist derzeit Gegenstand mehrerer Gerichtsverfahren, wobei viele Beobachter der Auffassung sind, dass von den gegnerischen Parteien eine Schließung des Klosters oder eine massive, das Kloster in seiner Existenz bedrohende, Verschlechterung der Rahmenbedingungen verfolgt wird.

Ein Schreiben, in dem der Rechtsanwalt des Klosters appelliert, auf die türkische Regierung und Justiz einzuwirken, hat Ralph Brinkhaus an Philipp Mißfelder, außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, sowie Erika Steinbach, Sprecherin für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, überreicht. Beide haben versprochen, das Thema intensiv zu verfolgen.
 
Mor Gabriel ist über 1.600 Jahre alt und somit eines der ältesten christlichen Klöster weltweit. Es stellt das geistliche und kulturelle Zentrum der heute noch im Südosten der Türkei lebenden syrisch-orthodoxen Minderheit, aber auch der 60.000 bis 70.000 syrisch-orthodoxen Christen in Deutschland dar. In einer früheren Resolution des Deutschen Bundestages heißt es sogar, dass die Schließung des Klosters den Fortbestand der Kultur syrisch-orthodoxer Christen insgesamt akut gefährden würde.

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