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24.10.2014, 11:10 Uhr | Übersicht | Drucken
Kreistagsfraktion will öffentlichen Park auf dem Reckenberg
Antrag für Umwelt- und Kreisausschuss

Die CDU-Kreistagsfraktion hat für die nächsten Sitzungen des Umwelt- und Kreisausschusses einen Antrag auf einen neuen öffentlichen Park gestellt. Der soll rund um das alte Kreishaus auf dem Reckenberg in Rheda-Wiedenbrück entstehen. Der Hintergrund: Auf dem Gelände war in den sechziger Jahren das Wohnhaus der Oberkreisdirektoren errichtet worden. Der Garten wurde seitdem jahrzehntelang privat genutzt, das Haus war zuletzt an den Wertkreis Gütersloh vermietet. „Derzeit steht das Gebäude nun leer“, sagt Dr. Heinrich Josef Sökeland, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion. „Das ist eine einmalige Chance, das gesamte Gelände neu zu nutzen. Aus dem Garten samt See soll ein neuer öffentlicher Park werden. Für das Haus hat der Kreis Gütersloh eine neue Verwendung vorgesehen.“ Mit in das Konzept soll auch der rückwärtige Bereich des ehemaligen Kreishauses einbezogen werden, der derzeit allenfalls für das Kreissommerfest genutzt wird.



Stellten auf dem Reckenberg erste Planungen für den Kreis-Park vor (v.l.): Die Kreistagsmitglieder Elke Hardieck, Dr. Heinrich Josef Sökeland, Elisabeth Witte, Heinz Siefert und Helmut Kaltefleiter.
 

„Das Gelände mit seinen bis zu 200 Jahre alten Bäumen, ist ein Kleinod, das wir der Bevölkerung nicht vorenthalten wollen“, so Sökeland. Insgesamt geht es bei den Planungen um 10.000 bis 12.000 Quadratmeter, die gegebenenfalls durch eine neue Brücke über den Graben bei der der Reumont-Promenade aus erschlossen werden sollen. Ein Vorteil ist, dass mit der Kantine des Kreishauses, dem so genannten Drostenkeller, bereits die Möglichkeit einer Außengastronomie besteht. Nach den Vorstellungen der CDU könnte das Gelände dann für zusätzliche Veranstaltungen genutzt werden. Geplant ist auch, hier Kreisgeschichte zu vermitteln: „Das Gebiet des Kreises Gütersloh geht historisch auf die drei Bistümer Münster, Paderborn und Osnabrück, die zwei Grafschaft Rietberg und Ravensberg sowie die Herrschaft Rheda zurück. Wir können uns vorstellen, dass diese Geschichte im Park durch künstlerische Elemente vermittelt wird.“

In ihrem Antrag bittet die CDU die Kreisverwaltung, mit der Stadt Rheda-Wiedenbrück Kontakt aufzunehmen, um die Öffnung und Erschließung des Geländes abzustimmen. Außerdem soll ein Konzept für die Nutzung im Sinne eines historischen Kreis-Parks entwickelt werden.



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