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05.09.2014, 11:00 Uhr | Übersicht | Drucken
BVO soll Stellung zu Kritik am Busverkehr nehmen
Anfrage im Verkehrsausschuss

Die CDU-Fraktion im Gütersloher Kreistag hat für die nächste Sitzung des Verkehrs- und Straßenausschusses am 9. September eine Stellungnahme der Busverkehr Ostwestfalen GmbH (BVO) oder des Verkehrsverbundes Ostwestfalen-Lippe (VVOWL) beantragt. Darin sollen sich Vertreter der beiden Organisationen zu der sich häufenden Kritik aus den Kommunen im Norden des Kreises äußern, in denen die BVO für den Busverkehr zuständig ist.

Wollen hören, was die BVO zur Kritik an deren Busverkehr zu sagen hat (v.l.): Die Kreistagsmitglieder Detlev Kroos (Halle) und Arnold Weßling (Borgholzhausen).
 

„In den vergangenen Monaten ist der Busverkehr der BVO im so genannten „Linienbündel Nord“ in starke Kritik geraten, die auch durch die Presse gegangen ist“, erklärt Detlev Kroos, Kreistags- und Verkehrsausschussmitglied aus Halle. „Aus der Gemeinde Steinhagen und der Stadt Werther kommen Klagen über Verspätungen und Verkehrsverstöße, wie z.B. zu schnelles Fahren in Tempo-30-Zonen. Auch wird kritisiert, dass das Schulzentrum in Steinhagen nach dem neuen Fahrplan nicht mehr vom ÖPNV bedient wird“, sagt sein Kreistagskollege Dirk Lehmann aus Steinhagen. Arnold Weßling weiß von Unpünktlichkeiten und Unkenntnis der Busfahrer über die Abfahrtstellen in den Theenhausen zu berichten. „Darüber hinaus werden die JVA-Bielefeld und das Hafthaus Ummeln sonntags nicht mehr angesteuert. Hinzu sollen Unsicherheiten der Busfahrer bei der Fahrpreiserhebung kommen“, so das Kreistagsmitglied aus Borgholzhausen.

Die CDU Fraktion bitte daher darum, dass im Ausschuss zu folgenden Aspekten Stellung genommen wird: Einschränkung der Anbindung des Schulzentrums in Steinhagen, Anbindung der Linie 88, bzw. der Linie 88E an die JVA-Bielefeld-Senne und die JVA Bielefeld-Brackwede, Unpünktlichkeit der Busse in Steinhagen und Werther, Missachtung von Verkehrsregelungen (Geschwindigkeitsüberschreitungen), Schüler wurden in Werther-Theenhausen stehen gelassen, bzw. verspäteten sich zur Schule.

Mit ihrer Anfrage will die CDU erreichen, dass der Kreis als zuständige Instanz für die Fortschreibung des Nahverkehrsplanes über die Vorgänge aus erster Hand informiert wird. Außerdem soll dem BVO die Möglichkeit gegeben werden, zu den öffentlich erhobenen Vorwürfen Stellung zu nehmen.



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