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27.06.2016, 09:51 Uhr | Übersicht | Drucken
Entscheidung des Vereinigten Königsreichs über EU-Austritt ist bedauerlich

Beim Referendum über den Verbleib des Vereinigten Königreichs in der Europäischen Union (EU) hat sich eine knappe Mehrheit für einen EU-Austritt ausgesprochen. Hierzu erklärt der Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ralph Brinkhaus:



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Ralph Brinkhaus MdB

„Die Tatsache, dass sich das britische Volk mehrheitlich gegen einen Verbleib in der Europäischen Union entschieden hat, ist bedauerlich. Wichtig ist nun, sich nicht von Emotionen leiten zu lassen und nicht in Panik zu verfallen. Schließlich bedeutet das Ergebnis weder das Ende der EU noch der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zum Vereinigten Königreich. Dieses ist und bleibt ein wichtiger Partner für Deutschland und Europa.

Wir müssen jetzt nüchtern die Situation analysieren und mit dem Vereinigten Königreich besonnen Verhandlungen über einen EU-Austritt führen. Ziel muss dabei gleichzeitig sein, die Beziehungen zum Vereinigten Königreich auf eine neue, stabile Basis zu stellen und vernünftige Lösungen für beide Seiten zu finden. Sowohl für die Bürger und Bürgerinnen in Europa als auch die Wirtschaft ist es wichtig, möglichst schnell Klarheit zu haben, wie es nun weitergeht.

Die anstehenden Verhandlungen auf europäischer Ebene sollten aber auch dazu genutzt werden, die Gestaltung der EU zu überdenken. Der Automatismus einer immer weitergehenden Integration, ohne Lösung bestehender innereuropäischer Differenzen, ist auch aus deutscher Sicht nicht wünschenswert. Dies führt letztlich dazu, dass sich immer mehr Bürgerinnen und Bürger von der europäischen Idee abwenden.“


   
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